Die Konkurrenz des Internet-TV

Geht es um das Fernsehen, hat IPTV mächte Gegner, gegen die es sich durchsetzen muss. Verglichen mit dem Empfang über Antenne, Kabel oder Satschüssel ist das Internetfernsehen noch eine junge Technik. Zugänge gibt es bei der Telekom, Hansenet und Arcor. Das Empfangsgerät wird am Fernseher angschlossen. Monatlich fallen Kosten ab 30 € aufwärts an.

Vorteile sind die Programmvielfalt, die gute Bild- und Tonqualität. Es wird im Zusammenhang mit den bereits bekannten DSL- und Telefonflatrates angeboten. Bis zu 100 Sender können empfangen werden. Wer nicht bereit ist, für eine schnelle DSL Leitung mehr zu zahlen, bzw. wo schnelle Leitungen technisch nicht verfügbar sind, für den kommt Internetfernsehen nicht in Frage. Alice und Arcor bieten zudem keine Aufnahmefunktion.

DVB-T

Digitales Antennenfernsehen, auch bekannt unter dem Namen DVB-T, kann von über 80% der Bevölkerung in Anspruch genommen werden. Eimaliege Kosten fallen für das Empfangsgerät (ca. 40 €) und die Antenne (ca. 20 €) an. Der Empfang von bis zu 24 Sendern ist möglich. Leider sind Bildstörungen recht häufig. Vollkommen ausreichende Technik bei Zweitgeräten oder im Wohnwagen.

DVB-S

Der digitale Satellitenempfang (DVB-S) benötigt eine Satschüssel an der Hauswand, auf dem Dach oder am Balkon . Da könnte der Vermieter oder der Denkmalschutz etwas dagegen haben. Auch hier darf ein Empfangsgerät nicht fehlen. Es kann zwischen mehreren hundert Sendern gewählt werden. Ranken Pflanzen vor der Schüssel, kommt ein Gewitter auf oder ist mit starkem Schneefall zur rechnnen, dann kommt es zu Bild- und Tonstörungen.

DVB-C und analoger Kabelanschluss

Beim digitalen Kabelanschluss (DVB-C), wird wie beim Internetfernsehen eine monatliche Gebühr fällig. Kabel Deutschland ist der wohl bekannteste Anbieter. Zuletzt wäre da noch der analoge Kabelanschluss zu nennen, der aber kaum noch geordert wird, wenn es um die Anschaffung eines Fernsehzugangs geht.